Mobilitätskonzepte

Unsere Leistungen

Mobilitätskonzepte        

Zunächst wird das Leitbild (s. auch Stakeholdermanagement) entwickelt, eine Bestandsanalyse durchgeführt und davon Strategien und Maßnahmen abgeleitet. Dieser Schritt erfolgt am besten gemeinsam mit relevanten Stakeholdern. Im Anschluss folgt die Evaluation, um zu ermitteln, ob Ihre Ziele mit den Maßnahmen erreicht wurden.  

Im Rahmen der Analyse und während des Prozesses empfiehlt es sich, Bürger*innen und andere relevante Stakeholder zu beteiligen über Interviews, Vor-Ort Termine, Umfragen, Workshops, Community Mappings und Fokusgruppen, s. auch Beteiligung. 

Wir führen die Erstellung von Mobilitätskonzepten für ganze Städte und Regionen oder auch für bestimmte Orte in Ihrer Kommune mit Partner*innen durch.

Mobilitätsdatencheck 

Mittels unseres Mobilitätsdatenchecks analysieren wir, über welche Daten Sie derzeit schon verfügen für eine soziale, ökologische und ökonomische Mobilitätsplanung. Im Anschluss zeigen wir Ihnen Ihre Datenlücken gemäß Ihres Leitbilds auf und geben Hinweise zu möglichen Erhebungen, um diese Lücken zu schließen. Je nach Ergebnis, können wir Sie bei dem Sammeln der Daten unterstützen, z. B. durch Interviews und Umfragen. Für andere können wir Kooperationspartner*innen empfehlen. 

Referenzen

Mobilitätskonzept für die Vier- und Marschlande in Hamburg-Bergedorf

Es wird ein Mobilitätskonzept erstellt, um die von der Stadt Hamburg angestrebte Verkehrswende auch in dem ländlich geprägten Gebiet der Vier- und Marschlande umzusetzen.

Das aktuelle Mobilitätssystem ist stark auf den motorisierten Individualverkehr ausgelegt und bietet wenig Möglichkeiten für umwelt- und sozialverträgliche Mobilitätsalternativen. Das spiegelt sich auch in der Nutzung wider. Der Anteil der privaten Haushalte mit einem oder mehr Pkw in den Vier- und Marschlanden ist besonders hoch, während die regelmäßige Nutzung des Umweltverbunds besonders gering ist. Gerechte Mobilitätschancen erfordern jedoch gute Mobilitätsangebote auch für Personen, die kein Auto besitzen oder nutzen. Darüber hinaus sind umweltfreundliche Alternativen unabdingbar, um die Ziele des Klimaschutzes einzuhalten.

11/2022 — 08/2022
Projektschritte
  1. Erstellung von sozio-demographischen Steckbriefen und Entwicklungsprognosen
  2. Ausführliche Analyse der Mobilitätsbedarfe und des derzeitigen Mobilitätsverhaltens der relevanten Gruppen
  3. Erreichbarkeitsanalyse und verkehrliche Erhebung
  4. Niedrigschwellige Beteiligung durch Online- und Offline-Umfragen
  5. Maßnahmenentwicklung inklusive Kosten, Zeithorizonte und CO2-Einsparungen
  6. Entwicklung von Indikatoren zur Evaluierung der Zielerreichung
Ziel

Das Konzept stellt die Erreichbarkeit von Zielen in Vier- und Marschlande durch vielfältige Mobilitätsangebote sicher. Das subjektive und objektive Sicherheitsempfinden wird erhöht und die Mobilitätsangebote werden von diversen Zielgruppen genutzt. Die Mobilitätsangebote und die Infrastruktur führen aufgrund einer verbesserten Erreichbarkeit zu einer erhöhten gesellschaftlichen Teilhabe auch für benachteiligte Gruppen. Darüber hinaus berücksichtigt das Konzept durch verträgliche Verkehrsangebote die Attraktivitätssteigerung der Vier- und Marschlande aus touristischer Sicht.

Das Mobilitätssystem schafft die Grundlage, ein nachhaltiges und sozialverträgliches Mobilitätssystem in den Vier- und Marschlanden zu etablieren. Es ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region.

Ergebnis

Es wird ein Maßnahmenkatalog für verschiedene Handlungsfelder erarbeitet und Maßnahmensteckbriefe inklusive Bewertung erstellt. Kosten, Zeithorizonte und CO2-Einsparungen werden ermittelt und dargestellt.

Wir erarbeiten gemeinsam mit Goudappel und  Cities For Future das Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf für die Vier- und Marschlande in Hamburg-Bergedorf. Auftraggeberin ist die Stabsstelle Klimaschutz des Bezirkes Hamburg-Bergedorf.

Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf 

Es wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, um die Mobilitätsoptionen am Frascatiplatz nachhaltiger zu getalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Der Bergedorfer Frascatiplatz ist eine Freifläche von großer Bedeutung für das urban geprägte Ber­gedorf-Südost sowie für die Bergedorfer Innenstadt. So dient der Frascatiplatz überwiegend dank seiner guten verkehrlichen Erreichbarkeit für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) als großer, gern angenommener kostenfreier Parkplatz. Oftmals finden auf der teilversiegelten Fläche aber auch unterschiedlichste Veranstaltungen statt. 

04/2022-09/2022
Projektschritte
  1. Umfrage unter den aktuellen und potenziellen Nutzer*innen des Frascatiplatzes (Vor Ort und Online)  
  2. Parkraumerhebung 
  3. Workshop zu möglichen Maßnahmen mit Verwaltung und Politik  
  4. Entwicklung eines Maßnahmenkataloges inkl. CO2-Einsparungen und Zeitstrahl  
    Ziel

    Das Mobilitätskonzept verfolgt das Ziel, dass der Frascatiplatz seiner Bedeutung als nachhaltiger „Mobilitätsknotenpunkt“ zukünftig gerecht wird und die Qualität und Attraktivität des Platzes in seiner vielseitigen Nutzung gesteigert wird. 

    Ergebnis

    Es wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Pro Maßnahme wurde dargestellt was kurz-, mittel- und langfristig zu tun ist und welche CO2-Reduktionen sich darauf ergeben und wie der Effekt auf die Sicherheit und die Aufenthaltsqulität ist. Auch wurden die Maßnahmen in den Kontext zu anderen Plänen und Strategien in der Region gesetzt.

    Wir erarbeiten gemeinsam mit Goudappel und unserem Unterauftragnehmer Cities For Future das Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf für die Stabsstelle Klimaschutz des Bezirkes Hamburg-Bergedorf. 

    Foto von Nikita Starichenko

    Mobilitätsdatencheck für die Stadt Datteln 

    Damit die Stadt Datteln ihren Beitrag zum Klimaschutz in dem Handlungsfeld umweltfreundliche Mobilität leisten kann, ohne die Mobilität der Menschen einzuschränken, unterstützen wir die Stadt Datteln dabei eine Übersicht über relevante Mobilitätsdaten zu erhalten und zu recherchieren, welche bereits vorliegen. 

    12/2021-08/2022
    Projektschritte
    1. Workshop mit relevanten Vertreter*innen der Verwaltung: Leitbild und Zieldefinition sowie Stärken-Schwächenanalyse, Sammlung von vorhandenen Daten 
    2. Erstellung einer Checkliste über vorhandene und noch relevante Daten 
    3. Durchführung einer Erhebung gemäß Ergebnis der Checkliste (hier: Community Mapping) 
    4. Bericht und Vorstellung der Ergebnisse des Mobilitätsdatenchecks  
      Ziel

      Mit dem Mobilitätsdatencheck erhält die Stadt Datteln eine Übersicht über relevante Daten und derzeitigen Datenlücken. Basierend hierauf können notwendige Daten erhoben werden, um dann im Anschluss Maßnahmen zu erarbeiten und zukünftig attraktive Angebote für Bürger*innen zu schaffen. 

      Ergebnis

      Eine Übersicht über vorhandene und noch benötigte Daten inklusive Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise. Zudem erste Erkenntnisse der Mobilität von Jugendlichen und eine Übersicht von relevanten Stakeholdern für eine Akteursbeteiligung.

      Das Projekt wurde für den Fachdienst Umwelt der Stadt Datteln durchgeführt.   

      Ähnliche Referenzen 

      MobilBericht (Mitarbeit Carolin Kruse)