Systematisierung, Analyse

und Evaluation von ganzheitlich-gedachten Radverkehrs-maßnahmen

Unsere Leistungen

Systematisierung      

Wir schaffen Durchblick! Wir strukturieren bestehendes Wissen, Maßnahmen und Leitfäden zur Fahrradmobilität und zeigen notwendige Handlungsfelder auf. Ergänzt wird die Übersicht durch aktuelle Beispiele aus der kommunalen Praxis, die auf städtische und zielgruppenspezifische Besonderheiten eingehen. Kommunen erhalten auf diese Weise einen Überblick und konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Radverkehrsförderung. 

Analyse Radverkehrsmaßnahmen

Die Analyse und Bewertung des urbanen Mobilitätssystems dienen als Ausgangspunkt, um kritische Punkte und Chancen zu identifizieren. Wir analysieren den Stand ihrer nachhaltigen Mobilitätsmaßnahmen (Schwerpunkt Radverkehr und Multimodalität) und unterstützen bei konkreten Handlungsempfehlungen. Hierfür nutzen wir unsere Systematisierung und wenden zielorientierte SWOT (Stärken- Schwächen-Chancen-Risiken) Analysen an (s. auch Beteiligung, Aktionen und Stakeholdermanagement). 

Carolin Kruse, unsere Geschäftsführerin, steht zudem als Beraterin und Auditorin für Unternehmen im Raum Berlin/Brandenburg im Rahmen des Programmes Fahrradfreundlicher Arbeitgeber zur Verfügung.  

Bewertung Radverkehrsnetz und -routen

Mittels unserer entwickelten Systematisierung zur ganzheitlichen Bewertung von Radverkehrsrouten unterstützen wir Sie in der Gestaltung von sicheren und komfortablen Radverkehrsverbindungen.

Evaluation

Wir evaluieren entweder in einem Vorher-Nachher-Vergleich die Ziele ihrer Maßnahmen oder unterstützen bei dem Aufbau von Prozess– und Wirkungsevaluierung. 

Referenzen

Plan F

Es werden bestehende Leitfäden und Praxisbeispiele strukturiert und systematisiert. Durch den Maßnahmenwettbewerb Plan F Award wird die Übersicht mit aktuellen innovativen / effektiven Maßnahmen angereichert. Die Übersicht geht auf städtische und zielgruppenspezifische Besonderheiten ein und ermöglicht somit die Umsetzung von Maßnahmen, um nicht nur das Ziel der Erhöhung des Radverkehrsanteils zu erreichen, sondern auch die Möglichkeit der Radnutzung und die Qualität des Radverkehrs zu erhöhen. 

Mittels des Projektes können Kommunen bestehende Lücken in der Radverkehrsförderung besser ermitteln und erhalten Hinweise auf Beispielmaßnahmen aus Kommunen mit ähnlichen Merkmalen. 

 

01/2022-12/2023
Projektschritte
  1. Arbeitskreis: Zusammenstellen und Beteiligung 
  2. Recherche und Strukturierung der Inhalte 
  3. Durchführung des Plan F Awards
  4. Erstellung eines E-Learningkurses
  5. Erstellung eines kommunalen Fahrradchecks 
  6. Vermarktung des Wettbewerbs und der Produkte 
  7. Evaluation (Prozess und erste Wirkungen) 
    Ziel

    Das Ziel des Vorhabens ist, Kommunen die Möglichkeit zu geben Radverkehr effizienter und effektiver zu fördern. Durch die strukturierte Übersicht an Aktionsfeldern, Maßnahmen und Praxisbeispielen erhalten Kommunen einen verbesserten Überblick über relevante Maßnahmen.

    Ergebnis
    • Handbuch: Bietet eine Systematik zur Radverkehrsförderung mit einer einfachen Anwendbarkeit und einer hohen Relevanz 
    • Webseite: Eine Wissenssammlung der Ergebnisse des Handbuches in interaktiver und leicht verständlicher Form 
    • Fahrradcheck: Ermöglicht den Kommunen ihren Status Quo der Radverkehrsförderung zu überprüfen und zeigt die für Ihre spezifischen Bedingungen wirksamsten Maßnahmen auf. 
    • E-Learningkurs: Kommunen werden interaktiv über die Inhalte der Systematik informiert und Rückfragen in Q&A Sessions beantwortet. 

    Das Projekt wird in Kooperation mit FixMyCity durchgeführt. 

    Ein Arbeitskreis aus 12 Vertreter*innen der Radverkehrsförderung (Kommunen, AGFK/AGFS, andere Verbände, Wissenschaft) wird in das Projekte von Anfang integriert, um den Nutzen und die Relevanz für die Kommunen und einen ganzheitlichen Blick sicherzustellen. Der Arbeitskreis übernimmt auch die Rolle der Jury in dem Maßnahmenwettbewerb. 

    Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

    Radverkehrsverbindung zur Überseestadt in Bremen: Machbarkeits-, Standort- und Potenzialanalyse sowie Fahrradparken

    Es wurden einerseits Routenoptionen und Strecken hinsichtlich einer direkten Anbindung der Überseestadt an die Bahnhofsvorstadt und den Bremer Hauptbahnhof sowie das vorhandene Radverkehrsnetz in der Überseestadt untersucht. Andererseits wurde mittels einer Standortanalyse zum Fahrradparken ermittelt, wo Bedarfe in der Bahnhofsvorstadt und der Überseestadt für Fahrradabstellanlagen zum heutigen Zeitpunkt bereits bestehen und wo Bedarfe in Zukunft zu erwarten sind. Die Routen wurden anhand einem eigens entwickelten Evaluationsschema bewertet welches auf Kriterien von Radverkehrsnetzen in den Niederlanden und Ergebnisse eines internen Workshops zur Zieldiskussion beruht. 

    03/2021-05/2022 
    Projektschritte
    1. Bestandsanalyse  
    2. Zielkonzeption und Entwicklung von neuen Wegeverbindungen und/oder Optimierung von bestehenden Routen
    3. Bewertung der Routen nach einer kollaborativ erarbeiteten Methodik in Anlehnung an die Dutch Cycling Principles
    4. Gestaltung der Routen und Kostenschätzungen
    5. Erarbeitung nutzungszentrierte Angebote für das Fahrradparken 
      Ziel

      Die Überseestadt verkehrsverträglich zu erschließen, leistungsfähig zu machen und die Anbindung und die Strecken innerhalb des Untersuchungsgebietes attraktiv für den Radverkehr zu gestalten. 

      Ergebnis

      Im Ergebnis wurden jeweils drei mögliche Routen zur Erreichung des Südens, der Mitte und des Nordens der Überseestadt sowie sieben möglichen Wegevarianten durch die Bahnhofsvorstadt skizziert und bewertet. Für jeden Abschnitt zum Erreichen der Überseestadt wurde ein Weg priorisiert sowie gab es drei Priorisierungen für die Führung in der Übereestadt. Im Nachgang wurden notwendige Gestaltungen der Routen skizziert und eine Kostenschätzung erarbeitet. Im weiteren wurde eine Empfehlung zum Fahrradparken in der Überseestadt sowie entlang der Routen gegeben.  

      Das Projekt wurde in Kooperation mit Goudappel für die Wirtschaftsförderung und in Kooperation mit SKUMS in Bremen durchgeführt. 

      Audit und Beratung im Rahmen vom Programm Fahrradfreundlichen Arbeitgeber

      vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC)  

      Arbeitgeber*innen können sich über das Programm Fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifzieren lassen. Zudem können sie sich betriebliches Fahrrad-Knowhow ins Haus holen und in einem Workshop gemeinsam mit dem Team Maßnahmen erarbeiten, um die Radverkehrsmobilität der Mitarbeitenden zu steigern. Carolin Kruse, Geschäftsführerin von fair spaces, ist Auditorin und Beraterin für das Programm in den Regionen Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt.

       

      Seit 2017 
      Angebot
      1. Audit und Zertifizierung  
      2. Beratung 
        Ziel

        Steigerung der Radverkehrsmobilität in Unternehmen und Behörden. 

        Ergebnis

        Betriebe sind zertifzierte Fahrradfreundliche Arbeitgeber*innen. Hierdurch steigt die Radverkehrsmobilität der Mitarbeitenden, schmälert das Budget für Mobilität im Betrieb, trägt zur Gesundheit der Mitarbeitenen bei, steigert das Image und ist gut für das Klima. 

        Ähnliche Referenzen 

        AG Radverkehrsförderung Offenbach

        Mobilitätsdatencheck