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Aktualisierung entwicklungspolitische (E-) Bike-Tour in Friedrichshain-Kreuzberg

#aktionen #kommunikation #bildung #wissenskommunikation  

Um die verschiedenen entwicklungspolitischen Aktivitäten des Berliner Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg Besucher*innen und Tourist*innen nahezubringen, haben wir im Jahr 2022 für das Bezirksamt die E-Bike Tour „Auf Spurensuche in Friedrichshain-Kreuzberg: mit dem E-Bike vom May-Ayim Ufer bis zu Fair Fashion“ entwickelt. Die Tour bietet eine neue Perspektive auf Xhain und zeigt, welchen Beitrag ein Bezirk beim Erreichen der globalen Nachhaltigkeitsziele leisten kann. Die Tour kann mit einem Audioguide und einer Route über komoot selbst durchgeführt werden. 

 Diese bestehende Route wird nun von uns erweitert und aktualisiert. Der Audioguide wird überarbeitet und wir bieten insgesamt sechs Termine zwischen Juni und Oktober 2024 für eine geführte Tour an.  

 

04/2024 – 10/2024 

 

Bild: fair spaces

Projektschritte
  1. Ausarbeitung von drei neuen Stationen im Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain. Schwerpunkte: fairer Handel und faire Produktion von Lebensmittel und Textilien inkl. Führung von Interviews mit Expert*innen zu den auf der Tour integrierten Themen 
  2. Aktualisierung der bestehenden Stationen
  3. Aktualisierung der Route
  4. Überarbeitung des Audioguides für die selbstgeführte Tour 
  5. Erarbeitung für Texten für die Öffentlichkeitsarbeit
  6. Durchführung von sechs geführten Touren zwischen Juni und Oktober 2024
    Ziele

    Ziel ist es, interessierte Bewohner*innen und Besucher*innen zu entwicklungspolitische und postkoloniale Themen sowie Maßnahmen der Fair Trade Town Friedrichshain-Kreuzberg zu vermitteln. Mit der Durchführung der Tour mit dem Fahrrad können Personen animiert werden das Fahrrad in ihrer Freizeit und im Alltag einzubinden. 

     

    Ergebnis

    Die Tour inklusive der Route wurde aktualisiert und erweitert. Der Audioguide kann über die Seite des Bezirksamts oder über Spotify gehört werden können. Für die Route kann auf ein .gpx Track zurückgegriffen oder die Tour bei komoot abgerufen werden 

    Das Projekt wurde für die Koordination Kommunale Entwicklungspolitik für das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg umgesetzt.

     

    Studie zum Umsetzungsprozess von inner- und außerörtlicher Radweginfrastruktur im ländlichen Raum als Teil des Reallabors des Projekts MobilCharta5

    #interviewstudie #analyse #beratung #governance

    Für die Stadt Overath führen wir eine Studie zum Umsetzungsprozess von inner- und außerörtlicher Radweginfrastruktur im ländlichen Raum als Teil des Reallabors des Projektes MobilCharta5 durch. Ziel der Studie ist es, mögliche Problemfelder und damit Umsetzungsschwierigkeiten aus der Perspektive der an Planung und Umsetzung beteiligten Stakeholder zu ermitteln, prototypische Lösungsansätze zu entwickeln und damit den Ausbau der Radweginfrastruktur zu erleichtern.

     

    04/2024 – 07/2024
    Projektschritte
    1. Durchführung und Auswertung von Interviews mit beteiligten Stakeholdern
    2. Ermittlung von prototypischen Lösungsansätzen
    3. Durchführung und Auswertung von Fokusgruppen zu verschiedenen Themen
      Ziele
      • Identifikation von Problemfeldern: Erforschung der möglichen Herausforderungen und Umsetzungsschwierigkeiten bei der Planung und Umsetzung von Radweginfrastruktur aus der Perspektive der beteiligten Stakeholder.
      • Entwicklung prototypischer Lösungsansätze: Erarbeitung von prototypischen Lösungen zur Bewältigung der identifizierten Herausforderungen.
      • Erleichterung des Ausbaus der Radweginfrastruktur: Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse und entwickelten Lösungen zur Unterstützung und Beschleunigung des Ausbaus der inner- und außerörtlichen Radweginfrastruktur im ländlichen Raum.
      • Stakeholder-Perspektive einbeziehen: Berücksichtigung der Meinungen und Erfahrungen der verschiedenen an Planung und Umsetzung beteiligten Stakeholder zur Verbesserung der Umsetzungsprozesse. 
      Ergebnis

      Basierend auf den Erkenntnissen aus der Interviewstudie werden prototypische Lösungsansätze zur Bewältigung der Herausforderungen der Radverkehrsförderung und Beschleunigung der Umsetzung erarbeitet.

      Das Projekt wird im Auftrag der Stadtverwaltung Overath durchgeführt. Es ist eingebettet in das Projekt „MobilCharta5: Mobilität in einer neuen Ebene – innovativ, flächensparend, klimaschützend und umweltschonend am Bespiel des südöstlichen Bergischen Rheinlands“.

       

      Verkehrsentwicklungsplan für den Stadtteil Rostock-Lichtenhagen

      #beteiligung #konzept #analyse #beratung

      Für den Ortsteil Rostock-Lichtenhagen wird ein Verkehrsentwicklungsplan (VEP) erstellt. Der VEP dient als strategisches Instrument, um die langfristige Entwicklung des Verkehrssystems im Ortsteil Rostock-Lichtenhagen zu steuern. Zusätzlich gibt es zwei Bereiche, die aufgrund ihrer Dringlichkeit und ihrer verkehrlichen, öffentlichen und wirtschaftlichen Bedeutung für kleinräumige Untersuchungen relevant sind. Daher sind das Verkehrskonzept Verlängerung Mecklenburger Allee und das Verkehrskonzept Möllner Straße eigenständige Teiluntersuchungen. Die Mecklenburger Allee soll zur B 103 verlängert werden, um Teile des Straßenverkehrs von der Güstrower Straße – Parchimer Straße auf die Mecklenburger Allee zu verlagern. Das Verkehrskonzept Möllner Straße betrifft städtebauliche Veränderungen im Gebiet Möllner Straße, einschließlich der Auswirkungen auf die Verkehre sowie die Gestaltung von Knotenpunkten und Straßenräumen. Diese Untersuchungen dienen als Grundlage für anschließende Verkehrsanlagenplanungen. Wir bringen uns insbesondere in der Beteiligung, der Zielentwicklung und der Analyse ein.

       

      01/2024 – 03/2025
      Projektschritte
      1. Bestandsanalyse
      2. Prognoseentwicklung
      3. SWOT-Analyse
      4. Erarbeitung der Zielsetzung
      5. Beteiligung durch öffentliche Beteiligungsveranstaltungen und Stakeholderworkshops
      6. Maßnahmenerarbeitung
      7. Datenpräsentation und Vorstellung der Ergebnisse in Gremien
        Ziele
        • soziale Teilhabe am Verkehr fördern
        • Belange mobilitätseingeschränkter Menschen stärken
        • umweltgerechte Mobilitätsformen etablieren
        • Verkehrssicherheit erhöhen
        • Attraktivität der Straßenräume für alle Verkehrsteilnehmenden steigern

         

        Ergebnis

        Der Verkehrsentwicklungsplan und die zwei Verkehrskonzepte setzen die Stadt Rostock und die RGS Rostock in die Lage, Rostock-Lichtenhagen optimal an das vorhandene Verkehrsnetz anzubinden, die Verkehrssicherheit zu verbessern und insbesondere die nachhaltige Mobilität zu stärken.

        Wir erarbeiten gemeinsam mit LOGOS die Planungsleistungen für die RGS Rostock. Unser Schwerpunkt liegt auf der SWOT-Analyse, der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung der Bevölkerung.

         

        Zukunftsbeitrag Mobilität und Verkehr im Rahmen der Entwicklung eines fachplanerischen Zukunftsbildes für das „Dorf der Zukunft“

        #konzept #analyse #beratung

        Für das Dorf Bürgewald in der Gemeinde Merzenich soll als Grundlage für einen dynamischen Masterplan soll ein ambitioniertes und kreatives fachplanerisches Zukunftsbild mit Fachbeiträgen zu den Thema Mobilität und Verkehr entwickelt werden. Als „Ort der Zukunft“ soll das bereits umgesiedelte bzw. weitgehend leergezogene Dorf unter dem zukünftigen Namen Bürgewald als Impulsgeber und Sinnbild für die Transformation und den Strukturwandel im Rheinischen Revier neucodiert werden, mit Verkehr und Mobilität als einem von drei Schwerpunkten. Hierbei sollen durch fair spaces u.a. in zwei Zukunftswerkstätten fachplanerische Vorüberlegungen mit hohem Anspruch an (technische) Innovationen unter Berücksichtigung der allgemeinen und lokalen Rahmenbedingungen aus der Perspektive der Verkehrsplanung mit verschiedenen Fachexpertinnen und –experten diskutiert und formuliert werden. Wir geben Impulspräsentationen im Rahmen der Zukunftswerkstätten, lenken die Diskussion der verkehrlichen Leitziele und übersetzen diese in Umsetzungsstrategien.

         

        12/2023 – 03/2024
        Projektschritte
        1. Grundlagenermittlung: Sichten und Auswerten vorhandener Datengrundlagen

        2. Erste Zukunftswerkstatt

          • Vorstellung eines Inputreferats und erster verkehrlicher Leitziele

          • Fachplanerische Ausarbeitung der Ergebnisse der ersten Zukunftswerkstatt

          • Prüfung von Umsetzungs- und Organisationspotenzialen

        3. Zweite Zukunftswerkstatt

          • Vorstellung eines Inputreferats und Umsetzungsstrategien gemeinsamer Projektideen

          • Aktive Teilnahme als Themenpatin an der Diskussion zu übergreifenden Zukunftbildern des Ortes

        4. Ausarbeitung des Zukunftsbeitrags Mobilität und Verkehr

          Ziele
          • Strukturierung der zukünftigen Verkehre bei Neuansiedlung 
          • Innovative Maßnahmen zur Verringerung des Kfz-Verkehrs 
          • Anbindung der ländlichen Mobilität ins übergeordnete Netz 
          • Klimaanpassende Maßnahmen 
          • Erhöhung der Aufenthalts- und Lebensqualität im zukünftigen Dorf

           

          Ergebnis

          Der Zukunftsbeitrag Mobilität und Verkehr ist Teil des gemeinschaftlichen Zukunftsbildes Bürgewald als „Ort der Zukunft“ sowie bildet ein Grundlagendokument für den dynamischen Masterplan zur Entwicklung.

          Wir erarbeiten als Unterauftragnehmer gemeinsam mit Goudappel das Verkehrskonzept für die Gemeinde Merzenich.

          Verkehrskonzept für den Körnerkiez

          #beteiligung #konzept #analyse #beratung

          Für den Körnerkiez im Berliner Bezirk Neukölln wird ein Verkehrskonzept mit integrierter Kiezblock-Idee erstellt. Dazu wird ein Leitbild sowie Maßnahmenkatalog erarbeitet, welcher verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen enthält. Die Maßnahmen sollen dazu dienen Durchgangsverkehr zu reduzieren und die Aufenthalts- und Lebensqualität sowie die Wohnruhe zu verbessern. Verkehr und straßen-/freiräumliche Qualität werden dabei gleichberechtigt betrachtet.

          Während der Erarbeitung des Verkehrskonzeptes werden die Anwohnenden sowie die ansässigen Akteure durch ein ausgearbeitetes Beteiligungskonzept umfangreich beteiligt. Wir sind in dem Projekt für die Beteiligung zuständig und nutzen verschiedene Beteiligungsformate, um die vielfältige Bevölkerung im Körnerkiez zu erreichen und ihre Wünsche und Bedarfe zu erfassen. In mehreren Beteiligungsrunden binden wir diese bei der Erstellung des Verkehrskonzeptes ein. Darüber hinaus unterstützen wir stadtraum bei der Entwicklung von verkehrslenkenden Maßnahmen.

           

           

          10/2023 – 05/2024
          Projektschritte
          1. Grundlagenermittlung: Sichten und Auswerten vorhandener Datengrundlagen

          2. Erstellung eines Beteiligungskonzeptes

          3. Verkehrserhebung, Analyse der Bestandssituation

          4. Durchführung verschiedener Beteiligungsformate

            • Interviews mit lokalen Akteuren (z. B. Feuerwehr, Schulen, soziale Einrichtungen, Gastronomie)

            • Jugendbeteiligung mit kindgerechten Karten

            • Bodenplan

            • Kiezspaziergang

          5. Durchführung von drei Beteiligungsveranstaltungen

          6. Entwicklung von Maßnahmen

            Ziele
            • Verringerung des Kfz-Verkehrs

            • Förderung des Rad- und Fußverkehrs

            • Klimaanpassende Maßnahmen

            • Erhöhung der Aufenthalts- und Lebensqualität im Quartier

            Ergebnis

            Das Verkehrskonzept mit integrierter Kiezblock-Idee unterstützt den Bezirk Neukölln bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Körnerkiez. Währenddessen bindet das begleitende Beteiligungskonzept die Anwohnenden in die Erstellung des Verkehrskonzeptes mitwirkend ein.

            Wir erarbeiten als Unterauftragnehmerin gemeinsam mit stadtraum das Verkehrskonzept für das Bezirksamt Berlin-Neukölln. stadtraum leitet das Projekt.  

            Verkehrskonzept für das Lebendige Quartier Schillerpromenade mit integrierter Kiezblock-Idee

            #konzept #analyse #beratung

            Für das Lebendige Quartier Schillerpromenade im Berliner Bezirk Neukölln wird ein Verkehrskonzept mit integrierter Kiezblock-Idee erstellt. Dazu wird ein Leitbild sowie Maßnahmenkatalog erarbeitet, welcher verkehrsberuhigende und verkehrslenkende Maßnahmen enthält. Die Maßnahmen sollen dazu dienen Durchgangsverkehr zu reduzieren und die Aufenthalts- und Lebensqualität sowie die Wohnruhe zu verbessern.

            Wir sind in dem Projekt für die umfangreiche Beteiligung zuständig: Wir nutzen verschiedene Beteiligungsformate, um die vielfältige Bevölkerung im Schillerkiez zu erreichen und ihre Wünsche und Bedarfe zu erfassen. In mehreren Beteiligungsrunden binden wir diese bei der Erstellung des Verkehrskonzeptes ein. Darüber hinaus unterstützen wir stadtraum bei der Entwicklung von verkehrslenkenden Maßnahmen.

             

            07/2023 – 01/2024
            Projektschritte
            1. Grundlagenermittlung: Sichten und Auswerten vorhandener Datengrundlagen

            2. Erstellung eines Beteiligungskonzeptes

            3. Verkehrserhebung, Analyse der Bestandssituation

            4. Durchführung verschiedener Beteiligungsformate zur Aktivierung der Bevölkerung

            5. Durchführung von drei Beteiligungsveranstaltungen

            6. Entwicklung von Maßnahmen

              Ziele
              • Verringerung des Kfz-Verkehrs

              • Förderung des Rad- und Fußverkehrs

              • Klimaanpassende Maßnahmen

              • Erhöhung der Aufenthalts- und Lebensqualität im Quartier

               

              Ergebnis

              Das Verkehrskonzept mit integrierter Kiezblock-Idee unterstützt den Bezirk Neukölln bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität im Schillerkiez.  

              Wir erarbeiten als Unterauftragnehmerin gemeinsam mit stadtraum das Verkehrskonzept für das Bezirksamt Berlin-Neukölln. stadtraum leitet das Projekt.  

              Machbarkeitsstudie für temporäre Maßnahmen für verkehrsberuhigte Modellquartiere

              #konzept #analyse #beratung

              Wir führen für die Stadt Hannover eine Machbarkeitsstudie für temporäre Maßnahmen für verkehrsberuhigte Quartiere durch. Da die Verringerung des Kfz-Verkehrs eine zentrale Stellschraube für die erfolgreiche Umsetzung der Verkehrswende und die Erreichung der Ziele zur Klimaneutralität ist, möchte die Stadt Hannover verkehrsberuhigende Maßnahmen vorantreiben. Hierfür sollen mehrere Modellquartiere eingerichtet werden, in denen temporäre Maßnahmen erprobt und optimiert werden sollen.  

               

              04/2023 – 06/2024
              Projektschritte
              1. Analyse von Beispielen aus anderen Städten
              2. Entwicklung eines Werkzeugkastens für Superblocks 
              3. Analyse der Bestandssituation in Hannover und begründete Quartiersvorschläge 
              4. Erstellung von fünf quartiersbezogenen Mobilitätskonzepten 
              5. Ausarbeitung von Empfehlungen für eine wirkungsvolle Kommunikation und Beteiligung 
              6. Vorstellung der fünf Konzepte
                Ziele
                • Verringerung des Kfz-Verkehrs 
                • Umsetzung der Verkehrswende 
                • Erhöhung der Lebensqualität der Anwohner*innen 

                 

                Ergebnis

                Die Stadt Hannover hat drei Quartiere ausgewählt und kann durch den Werkzeugkasten und die Konzepte verkehrsberuhigte Modellquartiere umsetzen.  

                Wir erarbeiten gemeinsam mit Goudappel, CITIES FOR FUTURE und Friederike Pfeifer (Unterauftragnehmerin) die Machbarkeitsstudie temporäre Maßnahmen für verkehrsberuhigte Quartiere.  

                Plan F 

                #wissenskommunikation #check #bildung #audit #kommunikation

                Es werden bestehende Leitfäden und Praxisbeispiele strukturiert und systematisiert. Durch den Maßnahmenwettbewerb Plan F Award wird die Übersicht mit aktuellen innovativen / effektiven Maßnahmen angereichert. Die Übersicht geht auf städtische und zielgruppenspezifische Besonderheiten ein und ermöglicht somit die Umsetzung von Maßnahmen, um nicht nur das Ziel der Erhöhung des Radverkehrsanteils zu erreichen, sondern auch die Möglichkeit der Radnutzung und die Qualität des Radverkehrs zu erhöhen. 

                Mittels des Projektes können Kommunen bestehende Lücken in der Radverkehrsförderung besser ermitteln und erhalten Hinweise auf Beispielmaßnahmen aus Kommunen mit ähnlichen Merkmalen.

                 

                01/2022 – 12/2023
                Projektschritte
                1. Arbeitskreis: Zusammenstellen und Beteiligung 
                2. Recherche und Strukturierung der Inhalte 
                3. Durchführung des Plan F Awards
                4. Erstellung eines E-Learningkurses
                5. Erstellung eines kommunalen Fahrradchecks 
                6. Vermarktung des Wettbewerbs und der Produkte 
                7. Evaluation (Prozess und erste Wirkungen) 
                  Ziel

                  Das Ziel des Vorhabens ist, Kommunen die Möglichkeit zu geben Radverkehr effizienter und effektiver zu fördern. Durch die strukturierte Übersicht an Aktionsfeldern, Maßnahmen und Praxisbeispielen erhalten Kommunen einen verbesserten Überblick über relevante Maßnahmen.

                  Ergebnis
                  • Handbuch: Bietet eine Systematik zur Radverkehrsförderung mit einer einfachen Anwendbarkeit und einer hohen Relevanz 
                  • Webseite: Eine Wissenssammlung der Ergebnisse des Handbuches in interaktiver und leicht verständlicher Form 
                  • Fahrradcheck: Ermöglicht den Kommunen ihren Status Quo der Radverkehrsförderung zu überprüfen und zeigt die für Ihre spezifischen Bedingungen wirksamsten Maßnahmen auf. 
                  • E-Learningkurs: Kommunen werden interaktiv über die Inhalte der Systematik informiert und Rückfragen in Q&A Sessions beantwortet. 

                  Das Projekt wird in Kooperation mit FixMyCity durchgeführt. 

                  Ein Arbeitskreis aus 12 Vertreter*innen der Radverkehrsförderung (Kommunen, AGFK/AGFS, andere Verbände, Wissenschaft) wird in das Projekte von Anfang integriert, um den Nutzen und die Relevanz für die Kommunen und einen ganzheitlichen Blick sicherzustellen. Der Arbeitskreis übernimmt auch die Rolle der Jury in dem Maßnahmenwettbewerb. 

                  Das Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) aus Mitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans gefördert.

                  Fair Spaces Index

                  #analyse #wissensaufbereitung

                  Es wird ein Fair Spaces Index entwickelt welcher Kommunen aufzeigt, was eine gerechte Aufteilung von Räumen bedeutet und vergleicht es mit der derzeitigen Situation vor Ort.

                  Grundlage für den Fair Spaces Index sind wissenschaftliche Erkenntnisse der TU Berlin, der TU Dresden, anderen Publikationen und praxisorientierte Erkenntnisse aus den Niederlanden, von Goudappel. Ein Prototyp wird, vor Veröffentlichung, durch Gespräche mit Kommunen validiert.

                  Urheberin: fair spaces

                  Projektschritte

                  AP 1: Recherche der Grundlagen und Gespräche mit dem Netzwerk und Kommunen

                  AP 2: Ausarbeitung eines ersten Entwurfs und Workshop mit Netzwerkpartner*innen

                  AP 3: Finalisierung, Programmierung und Testen des Tools & Erarbeitung Visualisierungen

                  AP 4: Einarbeitung von Feedback

                  AP 5 Fertigstellung des Fair Spaces Index & Vermarktung

                  Ziel

                  Mit dem Fair Spaces Index (Flächengerechtigkeit) soll einerseits Kommunen transparent gemacht werden wie ihre jetzige Verteilung des öffentlichen Straßenraums ist und Hinweise zu einer gerechteren Aufteilung gegeben werden. Dieses Projekt zielt daher auf die Konflikte zwischen den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen ab (zwischen den Verkehrsteilnehmenden als auch zwischen Verkehr und Grün) und hat das Ziel Räume für gerechte und nachhaltige Mobilität zu schaffen.

                  Ergebnis

                  Ein Tool (Fair Spaces Index) welches von Kommunen und der informierten Zivilgesellschaft genutzt wird, um einen einfachen Zugang zu dem Thema Flächengerechtigkeit zu schaffen und konkrete Handlungsbedarfe aufzeigt.

                  Das Projekt wird von der Dr. Joachim und Hanna Schmidt Stiftung für Umwelt und Verkehr gefördert.

                   

                  Mobilitätskonzept für die Vier- und Marschlande in Hamburg-Bergedorf  

                  #konzept #analyse #umfrage #beteiligung #strategie #beratung

                  9Es wird ein Mobilitätskonzept erstellt, um die von der Stadt Hamburg angestrebte Verkehrswende auch in dem ländlich geprägten Gebiet der Vier- und Marschlande umzusetzen.

                  Das aktuelle Mobilitätssystem ist stark auf den motorisierten Individualverkehr ausgelegt und bietet wenig Möglichkeiten für umwelt- und sozialverträgliche Mobilitätsalternativen. Das spiegelt sich auch in der Nutzung wider. Der Anteil der privaten Haushalte mit einem oder mehr Pkw in den Vier- und Marschlanden ist besonders hoch, während die regelmäßige Nutzung des Umweltverbunds besonders gering ist. Gerechte Mobilitätschancen erfordern jedoch gute Mobilitätsangebote auch für Personen, die kein Auto besitzen oder nutzen. Darüber hinaus sind umweltfreundliche Alternativen unabdingbar, um die Ziele des Klimaschutzes einzuhalten.

                   

                  11/2022 – 03/2024

                  Urheber: CITIES FOR FUTURE

                  Projektschritte
                  1. Erstellung von sozio-demographischen Steckbriefen und Entwicklungsprognosen
                  2. Ausführliche Analyse der Mobilitätsbedarfe und des derzeitigen Mobilitätsverhaltens der relevanten Gruppen
                  3. Erreichbarkeitsanalyse und verkehrliche Erhebung
                  4. Niedrigschwellige Beteiligung durch Online- und Offline-Umfragen
                  5. Maßnahmenentwicklung inklusive Kosten, Zeithorizonte und CO2-Einsparungen
                  6. Entwicklung von Indikatoren zur Evaluierung der Zielerreichung
                      Ziel

                      Das Konzept stellt die Erreichbarkeit von Zielen in Vier- und Marschlande durch vielfältige Mobilitätsangebote sicher. Das subjektive und objektive Sicherheitsempfinden wird erhöht und die Mobilitätsangebote werden von diversen Zielgruppen genutzt. Die Mobilitätsangebote und die Infrastruktur führen aufgrund einer verbesserten Erreichbarkeit zu einer erhöhten gesellschaftlichen Teilhabe auch für benachteiligte Gruppen. Darüber hinaus berücksichtigt das Konzept durch verträgliche Verkehrsangebote die Attraktivitätssteigerung der Vier- und Marschlande aus touristischer Sicht.

                      Das Mobilitätssystem schafft die Grundlage, ein nachhaltiges und sozialverträgliches Mobilitätssystem in den Vier- und Marschlanden zu etablieren. Es ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung der Region.

                      Ergebnis

                      Es wird ein Maßnahmenkatalog für verschiedene Handlungsfelder erarbeitet und Maßnahmensteckbriefe inklusive Bewertung erstellt. Kosten, Zeithorizonte und CO2-Einsparungen werden ermittelt und dargestellt.

                      Wir erarbeiten gemeinsam mit Goudappel und  Cities For Future das Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf für die Vier- und Marschlande in Hamburg-Bergedorf. Auftraggeberin ist die Stabsstelle Klimaschutz des Bezirkes Hamburg-Bergedorf.

                       

                      Radverkehrskonzept für die Stadt Arnsberg  

                      #umfrage #beteiligung #beratung

                      Für die Stadt Arnsberg wird ein Radverkehrskonzept erstellt, um das Fahrrad als sozialverträgliches und klimafreundliches Mobilitätsmittel in der Stadt Arnsberg zu fördern. Topographischen Gegebenheiten mit vielen Hügeln und eine polyzentrale, bandartige Stadtstruktur initiieren bislang die verstärkte Nutzung des motorisierten Individualverkehrs, auch weil gute umwelt- und sozialverträgliche Mobilitätsalternativen fehlen. Das Radverkehrskonzept zielt darauf an, die Alltagsfahrradmobilität gesamtstädtisch zu verbessern und die Verkehrsbelastung zu reduzieren. Damit kommt die Stadt den Zielen des Klimaschutzes und der Verkehrswende nach und fördert die Lebensqualität der Bürger*innen.

                       

                      09/2022 – 05/2024

                      Fahrradwegweiser in der Arnsberger Altstadt (Neumarkt), Urheber: TRC

                      Projektschritte
                      1. Bestandsaufnahmen der Radverkehrsinfrastruktur (Bestand und Beschaffenheit) sowie Unfallanalyse
                      2. Bewertung der Stärken und Schwächen des Bestandes
                      3. Erarbeiten von Vorschlägen zur Verbesserung und Erweiterung des Radverkehrsnetzes
                      4. Erstellung von (Fahrrad-)Schulwegeplänen
                      5. Handlungskonzept inklusive Maßnahmen
                      6. Laufend: Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit (Webseite, Social Media)
                      7. Laufend: Umfangreiche Beteiligung der Akteur*innen und der Öffentlichkeit) mittels verschiedener Formate:
                        1. Online-Umfrage zum Radverkehr in Arnsberg mit einer interaktiven Karte
                        2. Drei Bürger*innenforen
                        3. Arbeitsgruppe Schulwegeplän
                          Ziel

                          Die Stadt Arnsberg möchte sich als lebenswerte, fuß- und fahrradfreundliche Kommune entwickeln. Das Fahrrad soll künftig als schnelles, praktisches und sicheres Verkehrsmittel von den Bürger*innen zunehmend im Alltag genutzt werden. Um das Rad als Alltagsverkehrsmittel attraktiver zu machen ist es unabdingbar, bestehende Defizite an wichtigen Stellen des Radverkehrsnetzes rasch zu schließen und zukünftige Radverkehrsanlagen nach den Standards der Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA) auszubauen. 

                          Ergebnis

                          Es wird ein Handlungskonzept inklusive Maßnahmenkatalog für die Förderung des Radverkehrs erarbeitet, inklusive Vorschläge zur Erweiterung des Radverkehrsnetzes und Fahrradabstellanlagen. (Fahrrad-)Schulwegepläne werden für sieben weiterführende Schulen erstellt.

                          Wir erarbeiten gemeinsam mit TRC und Goudappel  das Radverkehrskonzept für die Stadt Arnsberg. Unser Schwerpunkt liegt auf den Umfragen, der Öffentlichkeitsarbeit und der Beteiligung der Bevölkerung.

                           

                          Audit und Beratung im Rahmen vom Programm Fahrradfreundlichen Arbeitgeber

                          vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC)  

                          #audit #analyse #beratung #kommunikation

                          Arbeitgeber*innen können sich über das Programm Fahrradfreundlicher Arbeitgeber zertifzieren lassen. Zudem können sie sich betriebliches Fahrrad-Knowhow ins Haus holen und in einem Workshop gemeinsam mit dem Team Maßnahmen erarbeiten, um die Radverkehrsmobilität der Mitarbeitenden zu steigern. Carolin Kruse, Geschäftsführerin von fair spaces, ist Auditorin und Beraterin für das Programm in den Regionen Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt.

                           

                          Seit 2017 
                          Angebot
                          1. Audit und Zertifizierung  
                          2. Beratung 
                            Ziel

                            Steigerung der Radverkehrsmobilität in Unternehmen und Behörden. 

                            Ergebnis

                            Betriebe sind zertifzierte Fahrradfreundliche Arbeitgeber*innen. Hierdurch steigt die Radverkehrsmobilität der Mitarbeitenden, schmälert das Budget für Mobilität im Betrieb, trägt zur Gesundheit der Mitarbeitenen bei, steigert das Image und ist gut für das Klima. 

                            Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf 

                            #konzept #analyse #umfrage #beteiligung #strategie #beratung

                            Es wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, um die Mobilitätsoptionen am Frascatiplatz nachhaltiger zu getalten und die Aufenthaltsqualität zu verbessern. Der Bergedorfer Frascatiplatz ist eine Freifläche von großer Bedeutung für das urban geprägte Ber­gedorf-Südost sowie für die Bergedorfer Innenstadt. So dient der Frascatiplatz überwiegend dank seiner guten verkehrlichen Erreichbarkeit für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) als großer, gern angenommener kostenfreier Parkplatz. Oftmals finden auf der teilversiegelten Fläche aber auch unterschiedlichste Veranstaltungen statt.

                             

                            04/2022 – 09/2022

                            Urheber: CITIES FOR FUTURE

                            Projektschritte
                            1. Umfrage unter den aktuellen und potenziellen Nutzer*innen des Frascatiplatzes (Vor Ort und Online)  
                            2. Parkraumerhebung 
                            3. Workshop zu möglichen Maßnahmen mit Verwaltung und Politik  
                            4. Entwicklung eines Maßnahmenkataloges inkl. CO2-Einsparungen und Zeitstrahl 
                                Ziel

                                Das Mobilitätskonzept verfolgt das Ziel, dass der Frascatiplatz seiner Bedeutung als nachhaltiger „Mobilitätsknotenpunkt“ zukünftig gerecht wird und die Qualität und Attraktivität des Platzes in seiner vielseitigen Nutzung gesteigert wird. 

                                Ergebnis

                                Es wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet. Pro Maßnahme wurde dargestellt was kurz-, mittel- und langfristig zu tun ist und welche CO2-Reduktionen sich darauf ergeben und wie der Effekt auf die Sicherheit und die Aufenthaltsqulität ist. Auch wurden die Maßnahmen in den Kontext zu anderen Plänen und Strategien in der Region gesetzt.

                                Wir erarbeiten gemeinsam mit Goudappel und unserem Unterauftragnehmer Cities For Future das Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf für die Stabsstelle Klimaschutz des Bezirkes Hamburg-Bergedorf.

                                 

                                Mobilitätsdatencheck für die Stadt Datteln 

                                #check #analyse #umfrage #workshop #strategie #beratung

                                Damit die Stadt Datteln ihren Beitrag zum Klimaschutz in dem Handlungsfeld umweltfreundliche Mobilität leisten kann, ohne die Mobilität der Menschen einzuschränken, unterstützen wir die Stadt Datteln dabei eine Übersicht über relevante Mobilitätsdaten zu erhalten und zu recherchieren, welche bereits vorliegen.

                                 

                                12/2021 – 08/2022

                                Foto von Nikita Starichenko

                                Projektschritte
                                1. Workshop mit relevanten Vertreter*innen der Verwaltung: Leitbild und Zieldefinition sowie Stärken-Schwächenanalyse, Sammlung von vorhandenen Daten 
                                2. Erstellung einer Checkliste über vorhandene und noch relevante Daten 
                                3. Durchführung einer Erhebung gemäß Ergebnis der Checkliste (hier: Community Mapping) 
                                4. Bericht und Vorstellung der Ergebnisse des Mobilitätsdatenchecks
                                    Ziel

                                    Mit dem Mobilitätsdatencheck erhält die Stadt Datteln eine Übersicht über relevante Daten und derzeitigen Datenlücken. Basierend hierauf können notwendige Daten erhoben werden, um dann im Anschluss Maßnahmen zu erarbeiten und zukünftig attraktive Angebote für Bürger*innen zu schaffen.

                                    Ergebnis

                                    Eine Übersicht über vorhandene und noch benötigte Daten inklusive Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise. Zudem erste Erkenntnisse der Mobilität von Jugendlichen und eine Übersicht von relevanten Stakeholdern für eine Akteursbeteiligung.

                                    Das Projekt wurde für den Fachdienst Umwelt der Stadt Datteln durchgeführt.   

                                    Spurensuche in Friedrichshain-Kreuzberg: mit dem E-Bike vom May-Ayim Ufer bis zu Fair Fashion

                                    #aktionen #kommunikation #bildung #wissenskommunikation

                                    Es wurden vier Touren konzipiert und durchgeführt. Sowie können weitere Tourist*innen, Besucher*innen oder auch Einwohner*innen die Tour selbst durchführen. Dafür werden Hinweise auf Verleihmöglichkeiten gegeben sowie Audio und Texte für die Informationen bereitgestellt.

                                     

                                    12/2021 – 06/2022

                                    Urheber: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg

                                    Projektschritte
                                    1. Recherche zu relevanten Themen, Projekten und Personen.
                                      Schwerpunkte: Postkolonialismus und fairer Handel im Bezirk inkl.Führung von Interviews mit Expert*innen zu den auf der Tour integrierten Themen
                                       
                                    2. Erstellung von Text- und Audioinputs für die selbst geführte Tour  
                                    3. Konzipierung der themenbasierten E-Bike-Tour durch den Bezirk  
                                    4. Organisation von E-Bikes und E-Lastenfahrräder 
                                    5. Durchführung der Touren 
                                        Ziel

                                        Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Durch das niedrigschwellige Angebot der Fahrradtour (öffentlich, kostenlos und elektrisch) sollen Personen angesprochen werden, die im Alltag kein Fahrrad oder Lastenfahrrad fahren und ihnen einerseits die Möglichkeit geben an einer Fahrradtour ohne große Mühen teilzunehmen und sie für das Radfahren nachhaltig zu begeistern. Das weitere Ziel ist es Berlin Besucher*innen als auch weitere interessierten Personen entwicklungspolitische und postkoloniale Themen sowie die Maßnahmen der Fair Trade Town Friedrichshain-Kreuzberg zu vermitteln.

                                        Ergebnis

                                        Touren:  

                                        Von den vier Touren von ca. 2,5h haben wir zwei für Familien durchgeführt. Hier haben zwei Familien ein Lastenrad zum ersten Mal gefahren und positive Erfahrungen gemacht. Bei allen Touren haben vorallem Personen teilgenommen, die Interesse an dem Thema hatten und haben nicht teilgenommen, um mit einem E-Bike zu fahren. Jedoch gab es auch vereinzelt Personen, die an dem E-Bike fahren Interesse hatten, um zu ermitteln ob ein solches Fahrrad für sie zukünftig in Frage kommen könnte.  

                                        Folgende Orte wurden besucht und über Themen berichtet: 

                                        1. Fair Trade Town Kreuzberg 
                                        2. Partnergemeinde San Rafael del Sur
                                        3. Gleisbeet e.V. 
                                        4. May Ayim (Ufer) 
                                        5. Decolonize e.V. 
                                        6. Faire Natursteine (Mehringplatz und Fränkelufer) 
                                        7. Fahrradladen Urban Velo 
                                        8. Supermarché

                                                      Audioguide: 

                                                      Ein Audioguide wurde mit neun Folgen zu den oben beschriebenen Orten und Themen erstellt. Für die Route kann auf ein .gpx Track zurück gegriffen oder die Tour bei komoot abgerufen werden.  

                                                      Webseite vom Audioguide und der Tour 

                                                      Das Projekt wurde für die Koordination Kommunale Entwicklungspolitik für das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg umgesetzt.

                                                      Radverkehrsverbindung zur Überseestadt in Bremen: Machbarkeits-, Standort- und Potenzialanalyse sowie Fahrradparken

                                                      #konzept #analyse #umfrage #beteiligung #strategie #beratung

                                                      Es wurden einerseits Routenoptionen und Strecken hinsichtlich einer direkten Anbindung der Überseestadt an die Bahnhofsvorstadt und den Bremer Hauptbahnhof sowie das vorhandene Radverkehrsnetz in der Überseestadt untersucht. Andererseits wurde mittels einer Standortanalyse zum Fahrradparken ermittelt, wo Bedarfe in der Bahnhofsvorstadt und der Überseestadt für Fahrradabstellanlagen zum heutigen Zeitpunkt bereits bestehen und wo Bedarfe in Zukunft zu erwarten sind. Die Routen wurden anhand einem eigens entwickelten Evaluationsschema bewertet welches auf Kriterien von Radverkehrsnetzen in den Niederlanden und Ergebnisse eines internen Workshops zur Zieldiskussion beruht. 

                                                       

                                                      03/2021 – 05/2022

                                                      Urheber: Goudappel / fair spaces

                                                      Projektschritte
                                                      1. Bestandsanalyse  
                                                      2. Zielkonzeption und Entwicklung von neuen Wegeverbindungen und/oder Optimierung von bestehenden Routen
                                                      3. Bewertung der Routen nach einer kollaborativ erarbeiteten Methodik in Anlehnung an die Dutch Cycling Principles
                                                      4. Gestaltung der Routen und Kostenschätzungen
                                                      5. Erarbeitung nutzungszentrierte Angebote für das Fahrradparken 
                                                          Ziel

                                                          Die Überseestadt verkehrsverträglich zu erschließen, leistungsfähig zu machen und die Anbindung und die Strecken innerhalb des Untersuchungsgebietes attraktiv für den Radverkehr zu gestalten.

                                                          Ergebnis

                                                          Im Ergebnis wurden jeweils drei mögliche Routen zur Erreichung des Südens, der Mitte und des Nordens der Überseestadt sowie sieben möglichen Wegevarianten durch die Bahnhofsvorstadt skizziert und bewertet. Für jeden Abschnitt zum Erreichen der Überseestadt wurde ein Weg priorisiert sowie gab es drei Priorisierungen für die Führung in der Übereestadt. Im Nachgang wurden notwendige Gestaltungen der Routen skizziert und eine Kostenschätzung erarbeitet. Im weiteren wurde eine Empfehlung zum Fahrradparken in der Überseestadt sowie entlang der Routen gegeben. 

                                                          Das Projekt wurde in Kooperation mit Goudappel für die Wirtschaftsförderung und in Kooperation mit SKUMS in Bremen durchgeführt. 

                                                          Betreuung AG Radverkehrsförderung in Offenbach

                                                          #strategie #beteiligung #workshop #kommunikation #aktionen #beratung

                                                          Kern des Projektes war die Betreuung der AG Radverkehrsförderung, bestehend aus den Stakeholdern des Radverkehrs in Offenbach. Im Rahmen der Treffen und im Nachgang wurden neue nicht-investive Projekte und Aktionen zur Förderung des Radverkehrs erarbeitet, priorisiert und durchgeführt. Jährlich wurde ein Workshop mit Bürger*innen durchgeführt, um Aktionen für das laufende Jahr zu planen wie z .B. Fahrradaktionstage oder eine Kampagne.

                                                           

                                                          01/2017 – 04/2022

                                                          (2017 – 2020 über team red Deutschland GmbH)

                                                          Das Projekt wurde für das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach umgesetzt. 

                                                          Urheberin: Stadt Offenbach

                                                          Projektschritte
                                                          1. Begleitung AG Radverkehrsförderung 
                                                          2. Ausarbeitung, Priorisierung und Umsetzung von nicht-investiven Maßnahmen 
                                                          3. Organisation und Durchführung von einem öffentlichen Workshop
                                                            Ziel

                                                            Durch Beteiligung von Fahrradverbänden und Bürger*innen und der Planung von medienwirksamen Aktionen und Durchführung von Projektenden Radverkehrsanteil in Offenbach zu erhöhen.

                                                            Ergebnis

                                                            Im Laufe der Jahre wurden verschiedene Projekte und Aktionen durchgeführt, z. B.  

                                                            • Fahrradaktionstage (z. B. 2017, 2019) 
                                                            • Lichtaktion im Herbst (2019, 2021) 
                                                            • Organisation von Fahrradtouren im Rahmen von Stadtradeln (2020) 
                                                            • Erarbeitung von Förderprojekten wie Radfahren im Alltag 
                                                            • Beratungsangebot “Betriebliches Mobilitätsmanagement” (2021) 
                                                            • Mobilitätsbroschüre für Offenbach (2020) 
                                                            • Konzept Radverkehr für Jugendliche: Fahrradmode und Fahrradwerkstatt (2021-22) 
                                                            • Unterstützung kostenloses Verleihsystem für E-Lastenräder (2021) 
                                                            • Veröffentlichung von Klimatipps 

                                                            Weitere Referenzen 

                                                            MobilBericht (Mitarbeit Carolin Kruse)

                                                            StatusRad (Mitarbeit Carolin Kruse)